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Imprägnierung

Wir setzen auf State-of-the-Art-Imprägnierverfahren bei der Vakuum-Druck-Tränkung. Damit bieten wir eine maximale Holzlebenserwartung von 15 bis zu 80 Jahren und sichern den Aufbau kritischer Infrastruktur weltweit.

Kompetenzen

Imprägnierung induo® - Zuverlässige Schutzbarriere für Jahrzehnte

Als führender europäischer Hersteller setzt induo® ausschließlich Imprägnierprozesse mit nachgewiesener Höchstwirksamkeit für den Holzschutz ein. Unsere Holzmasten werden in modernen Imprägnieranlagen einem präzisen Kesseldruckverfahren unterzogen.

Je nach technischer Spezifikation und den Anforderungen des Zielmarkts bieten wir eine normgerechte Kreosot-Imprägnierung nach dem Rüping-Verfahren (Kreosot WEI Typ B gemäß EN 13991) oder eine umweltfreundliche Salzimprägnierung auf Basis chromfreier Kupfersalze - wie Tanalith, Wolmanit, Korasit oder Impralit - an. Damit gewährleisten wir eine vollständige Durchdringung der Splintholzzone des Kiefernholzes.

Imprägnieranlage induo® - Holzmasten im Kesseldruckverfahren
Kreosotimprägnierte Holzmasten - induo®
Kreosotimprägnierung

Kreosotschutz - Standard für Kerninfrastruktur

Seit über 100 Jahren bleibt die Kreosot-Imprägnierung die konkurrenzlose Lösung für Telekommunikations- und Energienetze auf vielen klimatisch anspruchsvollen Märkten weltweit. Die von uns eingesetzte Technologie - das Rüping-Verfahren - verhindert das nachträgliche Ausbluten der Masten während der Lagerung und gewährleistet eine absolut gleichmäßige Tränkung des Holzes.

Harte ingenieurtechnische Daten

Prozess und Temperatur im Rüping-Verfahren

Wir pressen heißes Kreosotöl bei einer kontrollierten Temperatur von ca. 105 °C bis 140 °C unter hohem Druck direkt in die Holzzellen. Die Tränkung erfolgt nach einer präzisen Anwendung von Luftvordruck (100-700 kPa), wodurch das Holz optimal gesättigt wird.

Retentionsniveau und Schutzmittelaufnahme

Wir garantieren eine verlässliche Schutzmittel-Retention von mindestens 95 bis 140 kg pro Kubikmeter Holz.

Zertifiziertes Kreosot

Wir verwenden das zertifizierte Qualitätsöl vom klassischen Typ B, das in der Regel für Infrastrukturprojekte in Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) spezifiziert und bevorzugt wird.

Salzimprägnierung

Sicherheit für Mensch und Umwelt

Für Projekte, die eine hohe Umweltverträglichkeit erfordern - in europäischen Nieder- und Mittelspannungsnetzen, in Telekommunikationsnetzen oder im Agrarbereich -, verwenden wir zertifizierte wässrige Lösungen aus Kupfersalzen in Konzentrationen von 3 % bis 6 %.

Das imprägnierte Holz durchläuft direkt im Anschluss einen kontrollierten Fixierungsprozess, wodurch das Schutzmittel dauerhaft auswaschungsbeständig im Holz verankert wird.

Eingesetzte Imprägniermittel

Tanalith E3475

Kupfer-Triazol-Technologie, bewährt seit über 20 Jahren auf dem Markt.

Wolmanit CX 8 WB

Holzschutzsalz auf Basis von Cu-HDO - chrom-, bor- und arsenfrei, mit ausgezeichneter Pflanzenverträglichkeit.

Korasit KS 2 / KSM

Kupferkomplexe und quaternäre Ammoniumverbindungen - Schutz vor Pilzen, Insekten und Termiten.

Impralit

Chromfreies, borsäurehaltiges Holzschutzmittel - vorbeugender Schutz gegen holzzerstörende Insekten, Fäulnispilze und Moderfäule.

Technologievergleich

Technische Parameter - Auswahl des richtigen Schutzes

Klare, technische Parametertabelle, lesbar für Planungsabteilungen.

Kriterium Kreosot-Imprägnierung WEI Typ B Salzimprägnierung (Tanalith, Wolmanit, Korasit)
Verwendete Substanzen Imprägnieröl gemäß EN 13991 Chromfreie Kupfermittelsalze
Schutzwirkung Fäulnis, Mikroorganismen, Termiten, Rissbildung Pilzen, Insekten, Termiten
Farbgebung des Mastes Dunkelbraun bis Schwarz Hellgrün (patiniert im Laufe der Zeit zu Grau)
Empfohlene Märkte UK, Irland, Naher Osten, Afrika EU-Raum, Telekommunikation in Siedlungsnähe, Energieversorgung, Landwirtschaft
Standzeit im Boden ca. 15-80 Jahre ca. 8 bis 25 Jahre (deutlich verlängerbar durch LoPro®-Holzschutzbandagen)

Sichern Sie das Projekt mit der optimalen Technologie

Sie planen ein Freileitungsprojekt und fragen sich, welches Schutzmittel für die Besonderheiten Ihres Marktes, des Bodenklimas und der lokalen Normen optimal geeignet ist? Konfigurieren Sie jetzt Ihre vorläufigen Holzparameter - unsere Ingenieure unterstützen Sie bei der Auswahl des besten Schutzsystems, von der robusten Kreosot-Imprägnierung über umweltfreundliche Salzimprägnierung bis hin zu unseren hochwirksamen LoPro®-Holzschutzbandagen.

FAQ

Häufig gestellte ingenieurtechnische Fragen

Haben Sie eine andere Frage? Kontaktieren Sie unser Team.

Zum vollständigen FAQ
Warum lassen sich Masten aus Kiefer (Pinus Sylvestris) besser imprägnieren als Fichtenmasten?

Eine wirksame und dauerhafte Kesseldruckimprägnierung kann ausschließlich in der Splintholzschicht des Baumes stattfinden. Die von uns sorgfältig ausgewählte mittel- und nordeuropäische Kiefer zeichnet sich von Natur aus durch eine besonders breite und gleichmäßige Splintholzzone aus, was eine tiefe und vollständige Aufnahme des Schutzmittels ermöglicht.

Fichtenholz hingegen besitzt eine völlig andere Zellstruktur. Es gilt in der Fachwelt als tränkungsunwillig, da es das Imprägniermittel physisch nicht tief genug aufnehmen kann. Das macht die Kiefer zur qualitativ überlegenen Wahl für den langfristigen Erdeinbau.

Was ist der Unterschied zwischen dem Vollzellverfahren und dem Rüping-Verfahren?

Das traditionelle Vollzellverfahren (auch Bethell-Verfahren genannt) erzeugt im ersten Schritt ein Vakuum, welches die Luft vollständig aus den Holzzellen saugt. Dadurch füllen sich die Zellen anschließend komplett mit dem Imprägniermittel.

Beim technologisch führenden Rüping-Verfahren - einem sogenannten Spartränkverfahren - nutzen wir zu Beginn einen kontrollierten Luftüberdruck, um die Luft in den Zellen zu komprimieren. Erst danach wird das Kreosotöl eingebracht. Nach Abschluss des Druckprozesses dehnt sich die eingeschlossene Luft wieder aus und drückt das überschüssige Öl sanft aus den Zellhohlräumen heraus.

Das Ergebnis: Unsere Holzmasten erhalten einen maximalen Tiefenschutz innerhalb der Zellwände, während die Hohlräume frei bleiben. Dadurch sind die Masten optimal konserviert, neigen beim Transport oder bei der Lagerung jedoch nicht zum Ausbluten oder Nachtropfen.

Wie werden imprägnierte Masten am Ende ihrer Nutzungsdauer sicher entsorgt?

Alle chemisch behandelten Holzmasten müssen nach dem Ende ihres Lebenszyklus - der sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt - einer fachgerechten thermischen Verwertung (Energierückgewinnung) zugeführt werden.

Das bedeutet, dass die Masten gemäß den gesetzlichen Umweltauflagen in dafür zugelassenen Industrie- oder Biomasseheizkraftwerken mit moderner Rauchgasreinigung sicher entsorgt und zur sauberen Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden.