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Kreosotimprägnierte Holzmasten

Zuverlässiger Schutz mit einer garantierten Lebensdauer von bis zu 80 Jahren. Eine zertifizierte Lösung für die härtesten klimatischen und bodenbezogenen Bedingungen weltweit.

Produkt

Extreme Langlebigkeit für kritische Infrastruktur

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Als Holzmasten-Hersteller unterzieht induo® sorgfältig ausgewählte Holzmasten einem rigorosen Druckverfahren.

Maximale Schutzbarriere durch das Rüping-Verfahren: Mittels einer speziellen Anlagen- und Vakuum-Drucktechnik im bewährten Rüping-Verfahren (Kesseldruckimprägnierung) erzielen wir eine kontrollierte Mindesteinbringmenge von 95 bis 140 kg des Schutzmittels pro Kubikmeter (m³). Unsere Kreosotmasten durchdringen die Splintholzzone dadurch vollständig. Sie bilden eine undurchdringliche Barriere gegen extreme Witterungsphänomene - das ideale Fundament für die globale Telekommunikation und Energieversorgung.

Verfahren

Rüping-Verfahren - Maximale Sättigung, null Abtropfen

Als direkter Lieferant profitieren Sie beim Kauf bei uns von maximaler Effizienz: Sie umgehen unnötige Zwischenhändler und erhalten Ware mit präzise berechneten technischen Parametern direkt ab Werk. Für jeden Großhändler und Auftragnehmer garantiert das Rüping-Verfahren eine makellose Oberfläche ohne Nachbluten - für ein reibungsloses Handling von der Verladung bis zur finalen Montage.

  1. Vordruck

    Im Gegensatz zu traditionellen Methoden beginnt das fortschrittliche Rüping-Verfahren mit dem Aufbau eines Vordrucks von 100-700 kPa.

  2. Einpressen von heißem Öl

    Anschließend wird heißes Kreosotöl (erhitzt auf 105°C - 140°C) direkt in die Zellstruktur des gesamten Splintholzbereichs gepresst.

  3. Retentionsnorm

    Wir garantieren eine Mindestretention des Mittels von 95 bis 140 kg pro Kubikmeter Holz.

  4. Logistische Sauberkeit

    Das Verfahren endet mit einer Abschluss-Vakuumphase. Die sich ausdehnende Luft drückt überschüssiges Imprägniermittel heraus und verhindert vollständig das „Abtropfen“ der Masten beim Lagern und wochenlangen Seetransport.

Einsatzbereiche

Globale Lösungen für Hochrisikozonen

Kreosotbehandelte Masten bilden das bewährte Infrastrukturskelett, das unersetzlich ist, wo andere Methoden versagen. Sie bieten zertifizierten Schutz für härteste klimatische und bodenbezogene Bedingungen weltweit.

Haupteinsatzbereiche und Zielmärkte

Telekommunikation

Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für den globalen Netzausbau und unterstützen maßgeblich den Netzausbau in Großbritannien, Irland und vielen anderen Ländern. Unser Portfolio umfasst hochbelastbare Telefonmasten sowie klassische Telegrafenmasten, die in voller Konformität zur britischen Norm BS 1990 und ENA TS 43-88 gefertigt werden.

Umfassende Abdeckung aller Spannungsebenen

Unsere Masten decken die kritischen und mechanischen Anforderungen moderner Energienetze lückenlos ab. Wir liefern exakt konfigurierte Holzmasten für:

  • Niederspannung: Für eine sichere und zuverlässige Stromverteilung im lokalen Netzbereich.
  • Mittelspannung: Als robuste, langlebige Tragwerke für regionale Überlandleitungen und raue klimatische Bedingungen.

Unsere kreosotbehandelten Masten haben sich auf den arabischen Märkten, im Nahen Osten sowie in Nordafrika nachhaltig bewährt. Dank unserer verlässlichen Produktionskapazitäten wickeln wir komplexe Großaufträge für führende staatliche Energieunternehmen - wie die GECOL (General Electricity Company of Libya) - absolut präzise und termingerecht ab.

Komplettlieferungen (DAP / Hafen)

Wir liefern 100% fertige Nutzmasten - bereits gebohrt, mit korrekt gesägter Mastspitze und dauerhaft mit präzisem Typenschild und ID-Plakette zur lückenlosen Nachvollziehbarkeit gekennzeichnet, angepasst an jeden Lieferplan. Wir übernehmen die komplette Logistik für Sie an den gewünschten Lieferort - ob per Land- oder Seetransport.

Sichern Sie die Kontinuität Ihrer Energieinvestition

Ob Sie eine strategische Ausschreibung für einen staatlichen Netzbetreiber realisieren oder Lagerbestände auffüllen - bei uns haben Sie die Gewissheit stabiler Qualität, Normen und optimaler Preise. Konfigurieren Sie die Abmessungen (z. B. Längen bis 16 m), den Fußdurchmesser und den Bedarf.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Kreosotimprägnierung

Haben Sie eine andere Frage? Kontaktieren Sie unser Team.

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Sind kreosotimprägnierte Holzmasten korrosionsbeständig?

Ja. Da Holz nicht korrodiert, sind kreosotimprägnierte Holzmasten besonders geeignet für Standorte mit salzhaltiger Luft, Küstennähe oder aggressiven klimatischen Bedingungen.

Leiten kreosotimprägnierte Holzmasten Elektrizität?

Kreosotimprägnierte Holzmasten weisen einen sehr hohen elektrischen Widerstand und schlechte Leitfähigkeit auf. Holz ist von Natur aus ein guter Isolator, und auch die Kreosotimprägnierung verändert diese Eigenschaft nicht wesentlich. Damit bieten Holzmasten insbesondere im Bereich von Strom- und Telekommunikationsleitungen einen technischen Vorteil gegenüber leitfähigen Materialien wie Stahl.

Wie lang ist die tatsächliche Lebensdauer eines Kreosotmasts in schwierigem Boden?

Kreosotimprägnierte Holzmasten sind für besonders anspruchsvolle Boden- und Klimabedingungen ausgelegt. Ihre tatsächliche Lebensdauer hängt von Faktoren wie Bodenfeuchte, Salzbelastung, biologischer Aktivität, Holzart, Imprägnierqualität und regelmäßiger Inspektion ab.

In der Praxis erreichen fachgerecht imprägnierte Holzmasten auch in schwierigen Bodenverhältnissen häufig Nutzungsdauern von 40 bis 60 Jahren. Unter günstigen Einsatzbedingungen und bei entsprechender Wartung sind auch deutlich längere Standzeiten möglich.

Welche Holzarten werden bei induo® kreosotimprägniert?

Für unsere induo® kreosotimprägnierten Masten verwenden wir ausschließlich hochwertige nordische Kiefer (Pinus sylvestris). Diese Holzart eignet sich aufgrund ihrer natürlichen Struktur besonders gut für die Herstellung langlebiger Holzmasten.

Ein entscheidender Vorteil der nordischen Kiefer ist ihre ausgeprägte Splintholzzone. Sie ermöglicht eine tiefe, gleichmäßige und dauerhafte Aufnahme des Holzschutzmittels. Dadurch kann die Kreosotimprägnierung wirksam in die schutzrelevanten Bereiche des Holzes eindringen und einen langfristigen Schutz gegen Feuchtigkeit, Pilze, Insekten und biologische Zersetzung sicherstellen.

Im Vergleich dazu ist Fichtenholz insbesondere nach der Trocknung nur noch sehr eingeschränkt und ausschließlich an der Oberfläche imprägnierbar. Aus diesem Grund sind Fichtenmasten in fast alle internationalen Spezifikationen für Strom- und Telekommunikationsleitungen nicht zugelassen.

Die Verwendung von nordischer Kiefer ist daher für uns ein zentraler Qualitätsfaktor: Sie verbindet hohe mechanische Festigkeit, sehr gute Imprägnierbarkeit und dauerhafte Beständigkeit - ideale Voraussetzungen für zuverlässige Holzmasten im internationalen Energie- und Telekommunikationsbereich.