Produktionsprozess
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer Produktionswerke in Polen: Von hier aus werden jährlich über 600.000 zertifizierte Masten in Märkte auf fünf Kontinenten ausgeliefert.
Produktionsprozess induo® - vom Rohstoff zur zertifizierten Infrastruktur
Als führender europäischer Holzmasten-Hersteller übernehmen wir die vollständige Kontrolle über jede Phase der Produktentstehung. Der Produktionsprozess von induo® ist eine präzise getaktete technologische Kette. Diese umfasst die sorgfältige Rohstoffauswahl (ausschließlich langsam wachsende Kiefer Pinus Sylvestris), das mechanische Entrinden, die Trocknung sowie eine langlebige Drucktiefentränkung.
Wir liefern erstklassige Wood Poles für die Infrastruktur sowie präzise bearbeitete, geschälte Holzstämme. Der gesamte Prozess unterliegt einer lückenlosen Qualitätskontrolle. Diese gewährleistet die vollständige Konformität mit internationalen Branchennormen wie der BS 1990, DIN 48350 und EN 14229.
Beständigkeit durch Präzision
Unsere Stärke liegt in der Standardisierung und deutscher Ingenieurskunst. Verfolgen Sie, wie wir Infrastruktur erschaffen, die Jahrzehnte überdauert.
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Schritt 1: Einschlag und Rohstoffauswahl
Wir verwenden Kiefernmasten, die ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten Nord- und Mitteleuropas stammen. Eine strenge Selektion der Stämme findet bereits direkt beim Einschlag im Wald statt.
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Schritt 2: Mechanisches Entrinden maschinelles Schälen
Die Stämme gelangen in unsere polnischen Werke, wo sie einer präzisen Bearbeitung unterzogen werden. Das Ergebnis sind makellos weiße, glatte geschälte Masten, die optimal für die weiteren Prozessschritte vorbereitet sind.
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Schritt 3: Optimale Trocknung
Das Holz wird technisch oder saisonal getrocknet, bis die ideale Holzfeuchtigkeit erreicht ist. Dieser entscheidende Schritt stellt sicher, dass das Holz bei der späteren Imprägnierung die größtmögliche Menge an Schutzmittel aufnehmen kann.
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Schritt 4: Individualisierung „Plug & Play“
Unbehandelte Holzmasten exakt nach Maß: Vor der Tiefendrucktränkung bereiten wir jeden Mast vollständig nach Ihren Vorgaben vor. Dazu zählen präzise Kappungen, Fräsungen sowie Bohrungen für individuelle Beschläge. Die Bearbeitung erfolgt entweder nach Ihren Plänen oder auf Grundlage technischer Zeichnungen, die wir speziell für Ihr Projekt erstellen.
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Schritt 5: Tiefendrucktränkung
Das Holz wird in Autoklaven überführt. Je nach Zielmarkt nutzen wir heißes Kreosot (105-140 °C nach dem Rüping-Verfahren) oder eine umweltfreundliche Salzimprägnierung (wie Tanalith, Wolmanit, Korasit oder Impralit).
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Schritt 6: Zusätzlicher LoPro®-Schutz
Als letzter optionaler, aber dringend empfohlener Fertigungsschritt erfolgt die Montage einer LoPro® Holzschutzbandage im kritischen Boden-Luftzone des Mastes.
Belastungstests und strenge Zertifizierung
In Projekten für den Energie- und Telekommunikationssektor liegt die Toleranzgrenze bei null. Als führender Lieferant der Branche unterziehen wir unsere Produktion kontinuierlich strengen Belastungstests, bei denen Elastizität, Biegefestigkeit und Bruchpunkt überprüft werden.
Jeder einzelne gefertigte Rundholzmast wird präzise klassifiziert, dauerhaft kundenspezifisch plakettiert und eindeutig gekennzeichnet. Dies gewährleistet eine lückenlose Rückverfolgbarkeit über Jahrzehnte hinweg - vom Moment des Eintreffens des Rohholzes auf dem Werksgelände bis zur Auslieferung per Container oder Lkw.
Vertrauen Sie Ihre Produktion den Experten an: Sichern Sie Ihre Lieferkette.
Sie haben einen Einblick in unsere präzise Fertigung erhalten. Übermitteln Sie uns jetzt Ihre Spezifikationen und wir liefern Ihnen erstklassige Qualitätsinfrastruktur - absolut termingerecht. Wählen Sie einfach die gewünschten Holzparameter sowie die Imprägnierungsart aus und fügen Sie, falls vorhanden, Ihre Ausführungsunterlagen hinzu.
Häufig gestellte technische Fragen
Haben Sie eine andere Frage? Kontaktieren Sie unser Team.
Woher stammt das für unsere Masten verwendete Holz?
Wir verwenden ausschließlich Kiefernholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die sorgfältige Auswahl der Wuchsregionen in Mittel- und Nordeuropa gewährleistet enge Jahresringe und eine ausgeprägte Splintholzzone. Diese natürlichen Holzeigenschaften sind der entscheidende Faktor für eine optimale und langlebige Imprägnierungssättigung.
Muss ich bei Großbestellungen die Masten selbst fräsen oder bohren?
Nein, das müssen Sie nicht. Unsere Produktion ist konsequent auf das „Plug & Play“-Format ausgelegt. Wir bohren Löcher für Beschläge und Schrauben, schneiden die Mastzöpfe kundenspezifisch zu und führen alle notwendigen Fräsungen direkt in unserem Werk durch. Sie erhalten montagefertige Holzmasten, die ohne weitere Vorbereitung direkt angeliefert und im Boden verbaut werden können.
Kann ich bei Ihnen Masten auch ohne Imprägnierung bestellen?
Ja, das ist problemlos möglich. Als erfahrener Palisaden-Hersteller und Mastproduzent halten wir stets entrindete und weiße, geschälte Masten direkt auf Lager. Dies ist die ideale Lösung für externe Imprägnierwerke oder für Projekte, bei denen die Imprägnierung flexibel und lokal direkt am Einbauort durchgeführt werden soll.










